Darsteller
Dora Doll
Dora Doll, die Tochter eines russisch-jüdischen Bankiers, der nach der Revolution von 1917 ausgewiesen wurde, wurde 1922 in Berlin geboren. Ende der 1930er-Jahre kam sie nach Frankreich und wollte Schauspielerin werden. Sie sprach bereits Russisch und Deutsch und lernte bald Fran…
123Filme
14Serien
1922geboren
Bekannt für
Midi Première
Serie · 1975
Die Fälle des Monsieur Cabrol
Serie · 1958
Marianne, une étoile pour Napoléon
Serie · 1983
Calmos
Film · 1976
Le Château des Oliviers
Serie · 1993
Un curé de choc
Serie · 1974
Frauen für Zellenblock 9
Film · 1978
Die Hölle
Film · 1994
Catherine
Serie · 1986
Les givrés
Film · 1979
Biografie
Dora Doll, die Tochter eines russisch-jüdischen Bankiers, der nach der Revolution von 1917 ausgewiesen wurde, wurde 1922 in Berlin geboren. Ende der 1930er-Jahre kam sie nach Frankreich und wollte Schauspielerin werden. Sie sprach bereits Russisch und Deutsch und lernte bald Französisch, dann Italienisch und Englisch.
Einer ihrer ersten Filmauftritte war als Juliette in Henri-Georges Clouzots „Manon“ (1949). Sie spielte Lola in Jacques Beckers „Touchez pas au grisbi“ (1954) und Genisse in Jean Renoirs „French Cancan“ (1955).
1976 war sie in der französischen Fernsehserie „Hôtel Baltimore“ in der Rolle der Suzy zu sehen. 1977 spielte sie in Fred Zinnemanns „Julia“ die weibliche Passagierin, die Lillian Hellman (Jane Fonda) begleitete, als diese 50.000 Dollar für ihre Freundin Julia (Vanessa Redgrave) durch Nazi-Deutschland schmuggelte. 1982 wirkte sie in Ettore Scolas „Die Nacht in Varennes“ mit. Ende der 1990er-Jahre verkörperte sie die Großmutter Louise Chantreuil in der Fernsehserie „Tide of Life“.
Sie war zweimal verheiratet. Ihr erster Ehemann war der Schauspieler Raymond Pellegrin, mit dem sie eine Tochter, Danielle, hatte. Später heiratete sie François Deguelt.
1993 wurde Dora Doll für ihr Lebenswerk mit dem Prix „Reconnaissance des cinéphiles“ von Puget-Théniers ausgezeichnet. Sie wurde im Jahr 2000 zum Ritter des französischen Nationalverdienstordens ernannt.
Dora Doll starb am 15. November 2015 im Alter von 93 Jahren in ihrem Haus in Gard, Frankreich.
Einer ihrer ersten Filmauftritte war als Juliette in Henri-Georges Clouzots „Manon“ (1949). Sie spielte Lola in Jacques Beckers „Touchez pas au grisbi“ (1954) und Genisse in Jean Renoirs „French Cancan“ (1955).
1976 war sie in der französischen Fernsehserie „Hôtel Baltimore“ in der Rolle der Suzy zu sehen. 1977 spielte sie in Fred Zinnemanns „Julia“ die weibliche Passagierin, die Lillian Hellman (Jane Fonda) begleitete, als diese 50.000 Dollar für ihre Freundin Julia (Vanessa Redgrave) durch Nazi-Deutschland schmuggelte. 1982 wirkte sie in Ettore Scolas „Die Nacht in Varennes“ mit. Ende der 1990er-Jahre verkörperte sie die Großmutter Louise Chantreuil in der Fernsehserie „Tide of Life“.
Sie war zweimal verheiratet. Ihr erster Ehemann war der Schauspieler Raymond Pellegrin, mit dem sie eine Tochter, Danielle, hatte. Später heiratete sie François Deguelt.
1993 wurde Dora Doll für ihr Lebenswerk mit dem Prix „Reconnaissance des cinéphiles“ von Puget-Théniers ausgezeichnet. Sie wurde im Jahr 2000 zum Ritter des französischen Nationalverdienstordens ernannt.
Dora Doll starb am 15. November 2015 im Alter von 93 Jahren in ihrem Haus in Gard, Frankreich.
Filmografie & Serienografie
Als Darsteller:in
1993
1992
1987
1983
1978
1976
1975
1961
1959
1958
1957
1956
1955
NapoleonFilmals 'Une Merveilleuse' (uncredited)French CancanFilmals La GénisseWie verlorene HundeFilmals Mrs. LecarnoyNanaFilmals Rose MignonMädchen in schlechter GesellschaftFilmals Betty BellLa Môme PigalleFilmals Catherine, la fiancée "éternelle" de FélixGueule d'angeFilmals Josepha MarewskaPas de souris dans le businessFilmals MadoOn déménage le colonelFilmals FloraPas de pitié pour les cavesFilmals JessySophie et le crimeFilmals Louise Richter
1954
1953
1951
1949
1947
1941