Volker Prechtel
Volker Prechtel (* 9. August 1941 in Hopfen am See; † 7. August 1997 in Gröbenzell) war ein deutscher Theater-, Film- und Fernsehschauspieler. Prechtel studierte zunächst Pädagogik und arbeitete mehrere Jahre als Schullehrer, bevor er über Laienbühnen zur professionellen Schauspi…
Bekannt für
Der Name der Rose
Film · 1986
Das serbische Mädchen
Film · 1991
Die Akte Odessa
Film · 1974
Herz aus Glas
Film · 1976
Sisi und der Kaiserkuß
Film · 1991
Kaspar Hauser - Jeder für sich und Gott gegen alle
Film · 1974
Der Schluckauf
Film · 1981
An Oral History of: The Name of the Rose
Film · 2022
Schrei aus Stein
Film · 1991
Woyzeck
Film · 1979
Biografie
Prechtel studierte zunächst Pädagogik und arbeitete mehrere Jahre als Schullehrer, bevor er über Laienbühnen zur professionellen Schauspielerei fand. Mit seinem markanten Gesicht und seiner charakteristischen Nase wurde er zu einem gefragten Nebendarsteller in Film und Fernsehen und wirkte in mehr als hundert Produktionen mit.
Auch auf der Theaterbühne war Prechtel regelmäßig zu sehen. Er spielte unter anderem an den Münchner Kammerspielen, am Münchner Volkstheater, an der Freien Volksbühne Berlin sowie am Münchner Theater für Kinder.
Internationale Bekanntheit erlangte er 1986 durch die Rolle des Mönchs Malachias in Der Name der Rose nach dem Roman von Umberto Eco. Dort spielte er an der Seite von Sean Connery und Helmut Qualtinger. Zudem war er in der Krimireihe Der König als Linienbusfahrer zu sehen.
Volker Prechtel starb 1997, zwei Tage vor seinem 56. Geburtstag, an den Folgen einer Krebserkrankung.