José Ferrer
José Vicente Ferrer de Otero y Cintrón (* 8. Januar 1912 in Santurce, Puerto Rico; † 26. Januar 1992 in Coral Gables, Florida) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur. Er gewann 1951 den Oscar als Bester Hauptdarsteller für seine Rolle als Cyrano de Bergerac in Der l…
Bekannt für
Der Wüstenplanet
Film · 1984
Lawrence von Arabien
Film · 1962
Die größte Geschichte aller Zeiten
Film · 1965
Isabel La Negra
Film · 1979
Johanna von Orleans
Film · 1948
Fedora
Film · 1978
Verspätung in Marienborn
Film · 1963
Reise der Verdammten
Film · 1976
Der tödliche Schwarm
Film · 1978
Hexensabbat
Film · 1977
Biografie
1952 gewann Ferrer drei Tony Awards für die Bühnenregie der Stücke The Shrike, Stalag 17 und The Fourposter sowie einen weiteren Tony Award für seine schauspielerische Leistung in The Shrike.
Im selben Jahr spielte Ferrer den französischen Maler Henri de Toulouse-Lautrec in John Hustons oscarnominiertem Moulin Rouge. 1954 übernahm Ferrer die Rolle des Verteidigers Barney Greenwald in dem Film Die Caine war ihr Schicksal. Von 1955 an führte Ferrer auch Regie bei einigen Filmen, in denen er zumeist auch als Schauspieler mitwirkte. Hierzu zählt der Film I Accuse (1958) – eine Neufassung der Dreyfus-Affäre.
Weitere bedeutende Leinwandauftritte hatte er in David Leans Lawrence von Arabien (1962), dem Bibelepos Die größte Geschichte aller Zeiten (1965), Woody Allen's Eine Sommernachts-Sexkomödie (1982) sowie in David Lynchs Der Wüstenplanet (1984). In Stanley Kramers gesellschaftskritischer Betrachtung einer Atlantiküberquerung in einem Passagierdampfer Das Narrenschiff (1965) mit illustrem Mix an Passagieren, fast alle gespielt von bekannten Schauspielern, beweist er seine Wandlungsfähigkeit und spielt einen begeisterten Anhänger von Adolf Hitler und dessen Ideologie.
In der Folge Rückkehr von den Toten der Serie Magnum (Staffel 1, Folge 10) ist er zusammen mit seinem Sohn Miguel zu sehen. Dieser verkörpert die junge Rolle, die sein Vater als alter Mann spielt.